Der Einstieg in den CFD Handel

Beim CFD – Trading spekuliert der Anleger auf steigende (Long) oder fallende Kurse (Short) des Basiswertes eines Finanzprodukts. Bei CFDs (englisch: Contract for Difference) geht man im Grunde einen Vertrag mit dem Broker ein, der letztlich die Order ausführen wird.

Wie beim Online Broker CMC Markets nachzulesen ist, können vorwiegend folgende Produkte auf den Finanzmärkten gehandelt werden:

  • Devisen (Währungen)
  • Aktien
  • Rohstoffe
  • Staatsanleihen
  • Indizies

Es handelt sich bei CFDs um hochspekulative Handelsgüter, die ohne Kenntnis über die Risiken sowie das erforderliche Basis- und Hintergrundwissen zu erheblichen Verlusten des eingesetzten Kapitals bis hin zu dessen Totalverlust führen können. Auch wenn sich das Traden an sich scheinbar problemlos vornehmen lässt, so gilt es doch essentielle Faktoren zu beachten, um letztlich erfolgreich zu sein.

Margin und Hebel

Im Gegensatz zum reinen Aktienhandel benötigen CFD-Trader lediglich einen geringen Teil ihres Kapitaleinsatzes, um große Positionen bewegen zu können. CFD sind so genannte Hebelprodukte. Je höher der Hebel ist, desto größer sind die Gewinne. Doch Vorsicht: Sollte der Trader mit seiner Spekulation falsch liegen, besteht die Gefahr deutlicher Verluste. Bedeutet: Der ursprünglich investierte Betrag wird erheblich durch den Verlust überstiegen. Hohe Hebel sollte daher nur von Profis aus der Szene benutzt werden.

Alle Broker verlangen eine Art Sicherheitsleistung, Margin genannt, die der Trader hinterlegen muss. Dieses erfolgt als Basis für die entsprechend zu handelnde Position, die der Händler ausgewählt hat. Die Höhe der Margin wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst und kann von Broker zu Broker variieren. Jedoch sollten die Anbieter durch Transparenz überzeugen und die entsprechende Margin Berechnung offenlegen, so dass jeder Trader optimal informiert ist.

Sofern die eingelegte Sicherheitsleistung aufgebraucht ist, verlangt der Broker durch den so genannten Margin Call vom Trader einer Nachschusspflicht. Dieses gewährt, dass weitere Trades ausgeführt werden können.

Die Wahl des Brokers

Der Wahl des Brokers kommt eine ganz wesentliche Bedeutung zu. Laut einem Online Artikel des Fachorgans Finanzen.net muss jeder seine Entscheidung in diesem Bereich selbst treffen, wobei jedoch entsprechende Recherchen über die jeweiligen Anbieter zwingend geboten sind. Dabei gilt es auf verschiedene Faktoren zu achten, wie exemplarisch:

  • Welche Optionen bietet die Trading Plattform des Brokers?
  • Gebühren und Kosten
  • Welches Money- und Risikomanagement bietet der Broker?
  • Hohes Maß an Transparenz
  • Welche Produkte können überhaupt gehandelt werden?
  • In welcher Höhe belaufen sich die Spreads?
  • Kostenloses Demokonto

In diesem Zusammenhang wäre es nach Angaben des Online Magazins ideal, dass der Broker eine umfangreiche Produktauswahl in seinem Portfolio führt, so dass der Trader sich individuell entscheiden für seinen Favoriten kann. Auch ist es entscheidend, dass Webinare oder anderweitige Fortbildungen für die Händler angeboten werden, so dass diese immer in der Lage sind, ihr Wissen um notwendige Details zu verbessern.

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